Kontraindikationen werden bis 28. März 2018 eingestellt.

Infos zu Kontraindikationen für die Hypnose

Als Kontraindikation bezeichnet man ein Umstand, der hier in diesem Fall gegen einen Einsatz von Hypnose bzw. Selbsthypnose spricht, da in der Folge eine Schädigung zu erwarten ist.

 

Hypnose bzw. Selbsthypnose sollte nicht oder nur mit besonderen Kenntissen bzw. nach Absprache mit dem behandelnden Facharzt und einer entsprechenden medizinischen Qualifikation angewandt werden bei:

  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung, Endogene Depressionen...)

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen

  • Herzerkrankungen

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems

  • Thrombose

  • Depressionen (bestimmte Arten)>>Grund, warum Hypnose bei bestimmten Formen der Depression nicht oder nur mit besonderer Vorsicht angewandt werden sollte liegt darin, dass sich der Zustand eines Menschen mit Depressionen bei der hypnotischen Trance, verschlechtern kann.

    Die hypnotische Trance sorgt für eine Art "Beruhigung" verschiedener Gehirnaktivitäten. Eines der zentralen Probleme bei Depressionen ist zumeist, dass bestimmte Gehirnareale unteraktiviert sind. Die hypnotische Trance kann nun im ungünstigen Fall "in die selbe Kerbe schlagen" und bewirken, dass die unteraktivierten Areale des depressiven noch weiter heruntergefahren werden.
  • ADS (bestimmte Formen)

  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall

  • geistig behinderten Menschen

  • Suchterkrankungen (Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit)

  • Einnahme von Psychopharmaka (Abstimmung mit einer Fachperson und dem behandelnden Arzt ist notwendig).

  • Schwangerschaft (hier sollten nur bestimmte Hypnosetechniken von einer Fachperson angewandt werden)